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von B. Kreusel 5. Juli 2023 Beratung Content Marketing

Mehr Leads durch Analyse Ihres B2B-Blogs

Ein erfolgreicher B2B-Blog ist ein wertvolles Instrument für die Generierung von Leads und je besser der Blog Ihre potentiellen Kunden anspricht, desto mehr Leads entstehen daraus. In einer Analyse erfahren Sie, welche Stellschrauben Sie drehen können, um die Lead-Generierung durch Ihren Blog zu optimieren. Wenn Sie Ihre Marketingstrategie auf das Ziel auszurichten, Ihre Blogbeiträge erfolgreich zu machen, müssen Sie zunächst herausfinden, welche Ihrer bisherigen Posts den potenziellen Kunden gefallen und tatsächlich Leads generiert haben. Danach gilt es, Merkmale der erfolgreichen Beiträge zu erkennen, um diese auf den Plan für zukünftige Maßnahmen anzuwenden.

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Erfolgreiche Blogbeiträge erkennen

Wenn ein Blog häufig gelesen wird, weist er hohe Klickzahlen auf und steigt dadurch im Suchmaschinenranking. Aber wie viele der Leser entwickeln sich schließlich zu Ihren Kunden? Welche Kennzahlen sagen etwas über die tatsächliche Lead-Generierung aus? Die erforderlichen Daten finden Sie in einem Attribution-Bericht, auch Zurechnungsbericht genannt, bei Google Ads unter den Tools oder bei Hubspot unter „Berichte“.

Grundlagenwissen: Wie Sie erfolgreich einen Corporate Blog betreiben

Gute und schlechte Blogbeiträge vergleichen

Vergleichen Sie die Posts, die am meisten Leads generiert haben, mit denen, die am wenigsten gebracht haben. Jeweils die drei besten und die drei schlechtesten Beiträge reichen von der Anzahl her bereits aus, um Merkmale bestimmen zu können, durch die sich die Spreu vom Weizen trennt.

Entscheidende Merkmale für die Analyse

Für jedes Merkmal, das Sie untersuchen möchten, identifizieren Sie, welche Attribute den Unterschied ausmachen. Das hört sich komplizierter an, als es ist. Mögliche Merkmale, die Sie analysieren können:

  • Content
  • CTAs
  • Einbettung
  • Format
  • Länge
  • Kanäle
  • Keywords
  • Verlinkungen
  • Themen
  • Zielgruppe

Wählen Sie einige Merkmale aus, deren Untersuchung Ihnen gut durchführbar erscheint, denn Sie brauchen nicht alle Merkmale zu prüfen, da sich die Bereiche überschneiden.

Passgenauer Content

Ist der Content passgerecht für Ihre Zielgruppe? Als B2B-Unternehmen sollten Sie Content in Form von Case Studies veröffentlichen. Berichten Sie von konkreten Beispielen, wie Ihr Produkt zu einer Problemlösung beigetragen hat. Wenn Sie verschiedene Arten von Content haben, vergleichen Sie den Inhalt miteinander.

CTAs – Welcher Call-to-Action bringt den Leser wirklich zum Handeln?

Wenn ein Leser einem Call-to-Action (CTA) folgt, ist ein bedeutender Schritt in die Richtung der Lead-Generierung getan. Zu untersuchende Attribute wären hier zum Beispiel die Art der Ansprache oder die Platzierung. Sind Ihre CTAs immer dieselben? Oder unterscheiden Sie sich in Inhalt, Keywords oder Farbe? Wo waren sie platziert? Innerhalb des Artikels, an dessen Ende oder an der Seite?

Einbettung anderer Medienformate

Sind in die Blogbeiträge andere Medienformate eingebettet? Untersuchen Sie, ob Inhaltsformen wie Social-Media-Beiträge, Videos, einzelne Infografiken, ganze Präsentationen zum Durchklicken oder Foto-Galerien enthalten sind. Liefern diese Elemente eine kleine Zusatzinformation oder machen sie den Hauptteil des Beitrags aus? Identifizieren Sie, welche Art der Umsetzung am besten ankommt.

Format und Länge

Unterscheiden sich Ihre Blogbeiträge in der Länge? Bevorzugen Ihre Leads eher kurze und knappe Texte oder lieben sie detaillierte Ausführungen? Welche grafischen Mittel werden zur Darstellung verwendet? Kommen beispielsweise Aufzählungen, Tabellen oder Infografiken zum Einsatz? Welche Art des Layouts bevorzugen Ihre Leads?

Durch welche Kanäle kommen die Leads?

Nicht nur die Blogposts selbst, sondern auch die Kanäle, in welchen sie gestreut werden, spielen eine Rolle. Sie können einen Beitrag beispielsweise in einem Newsletter oder in den sozialen Netzwerken bekannt machen. Durch die Verwendung von Tracking-URLs können Sie identifizieren, durch welchen dieser Kanäle der Lead zu Ihrem Blogbeitrag gekommen ist. Eine Tracking-URL unterscheidet sich von einer einfachen URL durch zusätzliche Parameter für die Analyse durch Hubspot oder Google Analytics. Die zu untersuchenden Attribute wären also die Beliebtheit bestimmter Blogthemen auf Ihren jeweiligen Kanälen. Beachten Sie dabei unbedingt, dass Tracking ohne Einwilligung der analysierten Nutzer in Deutschland rechtswidrig ist.

Keywords checken

Überprüfen Sie, welche Keywords in den guten und den schlechten Posts verwendet wurden. Allgemein gehaltene Keywords mögen hohe Klickzahlen erzielen, aber im B2B-Bereich führen fachspezifische Keywords eher zum Erfolg bei der Leadgenerierung.

Verlinkungen analysieren

Bei Ihren internen Verlinkungen können Sie überprüfen, an welchen Stellen Ihrer Beiträge Sie diese platziert haben und wie die Resonanz ist. Sie sollten Links zwar im ersten Teil eines Textes positionieren, um sicher zu gehen, dass sie angeklickt werden. Aber wenn Sie feststellen, dass immer nur auf den ersten Link geklickt wird, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Rest des Beitrags nicht gelesen wird. Platzieren Sie weiter unten im Text einen anderen Link. Wenn auch auf diesen geklickt wird, können Sie sicher sein, dass Ihr Artikel gelesen wurde und der Leser an zusätzlichen Informationen interessiert ist.

Ihre Themen evaluieren

Mitarbeiter und Entscheider in einem Unternehmen kennen sich mit der Materie aus. Als Fachleute möchten sie in Blogartikeln bestimmte Themen vorstellen, die sie für relevanten und interessanten Content halten. Der Blickwinkel der potenziellen Kunden ist aber ein etwas anderer. Schauen Sie, welcher Content am meisten Leads generiert. Deckt er sich mit den Themen, die Sie als Insider am interessantesten finden? Falls Sie an Ihre Grenzen stoßen bei der Beurteilung, welche weiteren Themenfelder Ihre Zielgruppe ansprechen könnten, ziehen Sie eine Agentur mit Erfahrung in Ihrer Branche zu Rate.

Ihre Zielgruppe ansprechen

Sie können analysieren, wie Sie Ihre Zielgruppe in den guten und den schlechten Blogs ansprechen und einbeziehen. So erfahren Sie, welche Art von Ansprache und Tonalität Sie in Zukunft wählen sollten.

Keine Angst vor Experimenten!

Wenn Sie noch nicht genügend Blogposts haben, um bei ihren Analysen sichere Ergebnisse zu erlangen, experimentieren Sie einfach, indem Sie Blogbeiträge schreiben, deren Attribute ihnen sinnvoll erscheinen. So sammeln Sie eigene Erfahrungen. Erkenntnisse, die Sie aus engmaschigem Testen erlangen, können Sie proaktiv nutzen, um nach und nach immer bessere Blogpost zu schreiben.

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